Vom Wort …

Bücher bereichern mein Leben, seit ich Lesen gelernt habe.
Am liebsten mag ich Geschichten, die Mut machen.
Die zeigen, was im Leben möglich ist.
Und wo es was zu Lachen gibt.

Schon während der Schulzeit habe ich eigene Geschichten geschrieben.
Und Songtexte für unsere Band.

„Etwas mit Schreiben“ – das sollte mein Beruf werden.
Nach dem Abitur machte ich eine Ausbildung bei einer Zeitung.
Schreiben! Als Journalist, als Reporter.
Jeden Tag schreiben!
Und lernen, wie es noch besser geht.

Später, als Reporter fürs Radio, lebte ich jahrelang in London.
In Berlin, in Baden-Baden, in Hamburg.
Überall beobachtete ich ungewöhnliche Schicksale –
und bekam Ideen zu neuen Geschichten.
Geschichten zum Freuen, zum Staunen und zum Träumen.

Als ich 26 Jahre jung war, wurde mein erstes Buch gedruckt:
„Wenn das Chamäleon rot wird –
wer glaubt ihm, dass es sich schämt?“

Neuer Beruf: Schriftsteller.

… zur Musik …

Die Phantasie sprudelte.
Was könnte passieren,
wenn ein Tag ein lebendiges Wesen wäre?
Wenn Noten wie Früchte an einem Baum wachsen?
Wenn ein Clown Nachhilfeunterricht gibt?

Ganze Romane entstanden. Bilderbücher, Märchen.
Auch für Erwachsene.
Und Reime.
„Ein Ruck geht durch den Omnibus –
die Nase steckt im Schoko-Kuss.“
Daraus wuchsen Lieder.

Die spiele ich bei meinen Auftritten zur Gitarre.
In Büchereien, Theatern, Buchhandlungen, Schulen.
Kinder lieben es, wenn wir gemeinsam neue Strophen erfinden.

Auch in unserer Familie wurde mehr und mehr gesungen.
Kein Wunder:
Meine Frau, Mutter unserer beiden Kinder, ist Musiklehrerin.

Noch waren die Geschichten und die Lieder getrennt.
Dann kam die Idee: Geschichten mit Musik verknüpfen!

… übers Musical …

Langweilig ist es, wenn ein Lied die Handlung unterbricht
und jemand etwas singt, was alle längst wissen.
Wie schaffe ich es, Lieder zu schreiben,
in denen die Handlung weitergeht?
Und die sich trotzdem gut singen lassen?

Zum Glück habe ich Freunde, die tolle Musiker sind.
Mit Hans Niehaus und Rolf Zuckowski haben wir mein Märchen „Der kleine Tag“
in ein zeitloses Musical verwandelt.
Ebenso meinen Roman „Das silberne Segel“.

Dieter Faber zauberte aus dem „Notenbaum“
eine mitreißende CD-Produktion – auch schon ein heimlicher Klassiker.

Dann brachten wir zwei Engel zum Fliegen,
in der „Himmelskinder-Weihnacht“, mit den Schwingungen der Musik.

Alle Werke werden häufig aufgeführt, als Bühnenstücke.
Jedes Mal überraschend, jedes Mal anders,
mit originellen Ideen und wundervollen Darstellern.

Aber auch die originalen musikalischen Werke aus dem Tonstudio
wollte ich gerne öffentlich vorführen.
Mit philharmonischen Orchestern, Rockmusikern,
hochkarätigen Profis.
Armin Rohde und Uwe Ochsenknecht,
Annett Louisan und Nina Hagen – – –

Wo können wir unsere CDs am wirkungsvollsten zu Gehör bringen?
Dazu gehen wir…

… ins Planetarium

Ein großer, runder Raum. Wie eine Halbkugel.
Über dir: der funkelnde Sternenhimmel.

Töne, Klänge wandern durch das Weltall –
in der Kuppel sind 64 Lautsprecher versteckt.
Du liegst in einem Sessel, der sich nach hinten klappen lässt.

Plötzlich Illustrationen. 3-D-Animationen.
Laserstrahlen über Nebelschwaden.

Eine magische Welt.
Stimmen, Musikinstrumente und Bilder erzählen eine Geschichte.

Und ganz oben ahnst du
ein geöffnetes Fenster zum großen Geheimnis.

Das führt uns…